Gipfelsprint Blog Wie Agilität Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führt

Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ – Albert Einstein

Dieses Zitat beschreibt eine oftmals angewandte Unternehmensaktivität, die in direktem Gegensatz zur Agilität steht.

Verwendet man das Wort Agilität wird es oft von Gesprächspartner*innen als Neumodischer Firlefanz beschimpft. Viele Menschen sind der Meinung, dass durch Agilität das Chaos bereits vorprogrammiert ist und man sich in blindem Aktionismus wiederfindet.

Doch was steckt tatsächlich hinter diesem oft unspezifisch angewandten Begriff?

Der Duden erklärt die Begrifflichkeit wie folgt: agil = beweglich, regsam, wendig.

In der globalisierten Businesswelt stehen Unternehmen unter einem größeren Anpassungsdruck als je zuvor. Märkte, Innovationen und Produkte entwickeln sich rasend schnell und Agilität macht ein Unternehmen anpassungsfähig. Die Entfaltung von menschlichem Können und dieses effektiv in den Arbeitsprozess einzubinden, schafft ein Gefühl von Zufriedenheit bei Mitarbeiter*innen und fördert Kreativität, sowie Konstruktivität. Agilität beinhaltet nicht nur eine Ansammlung an Methodiken, sondern schließt eine innovative Denkweise mit ein. Laut einer Studie von Karl-Heinz Land im Jahr 2018, messen 50% der Führungskräfte im DACH Raum Agilität eine immense Bedeutung bei. Innerhalb der Führungsebene war man sich einig. Das eigene Unternehmen arbeitet agil. In diesem Zuge wurden auch die Mitarbeiter*innen befragt und diese waren anderer Meinung. Nur 7% der Mitarbeiter hielten ihr Unternehmen für agil. Daraus ließ sich schließen, dass die Mitarbeiter also schlichtweg im Wandlungsprozess von der Chefetage ausgeschlossen wurden.

Ein Hinweis darauf, dass flache Hierarchien im Unternehmen für ein agiles Arbeiten von Vorteil sind?

Grundsätzlich sollte eine gemeinsame Entwicklung von Agilität stattfinden. ALLE Mitarbeiter*innen müssen miteinbezogen werden, um agiles Arbeiten umsetzen zu können. Aber nicht jede Organisation benötigt das gleiche Maß an Agilität. Auch innerhalb eines Unternehmens gibt es Bereiche, in denen weniger Agilität angebracht ist.

Was macht Agilität überhaupt aus und wie wird sie in der Praxis gelebt?

Im Businesskontext steht Agilität mit vielen Begrifflichkeiten, wie Scrum, Design Thinking und Lean Management im Zusammenhang. Jedoch machen diese Methoden ein Unternehmen nicht agiler, wenn entscheidende dynamische Prozesse und Techniken davon abgeschnitten bleiben. Agilität braucht flache Hierarchien, sprudelnde Kreativität, erhöhten Einfallsreichtum und originelle Schöpferkraft. Agilität ist eine Denk- und Handlungsweise, die einen Rahmen bietet- kein Pauschalrezept. Es geht nicht darum ein Ziel zu erreichen, sondern konstanten Wandel und elementares Neudenken nachhaltig zu leben. Durch Agilität gelingt die Anpassung an sich verändernde (Markt) Situationen, Produkte oder Prozesse rasch und einfach. Flexibilität ist hierbei entscheidend.

Das agile Manifest ist ein wesentlicher Grundstein und wichtiges Merkmal in der modernen agilen Bewegung und umfasst seine elementaren Werte und Prozesse in vier Wertesätzen:

1) Menschen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge.

Der erste Satz besagt, dass der Mensch im Mittelpunkt der Arbeit stehen sollte, Gespräche und Austausch innerhalb des Teams können nicht durch jeden noch so ausgetüftelten Arbeitsprozess ersetzt werden.

2) Funktionierende Sofware ist wichtiger als umfassende Dokumentation

Im zweiten Satz wird deutlich, dass jede noch so ausgearbeitete Dokumentation nicht das Endprodukt ersetzen kann. Dies bedeutet, dass der Freiraum für kreative Prozesse gegeben sein muss. Nicht die umfassende und zeitaufwändige Dokumentation und Präsentation sollte im Augenmerk der Schaffenden liegen, sondern die Ideenentwicklung und Schöpfungsvielfalt.

3) Die Zusammenarbeit mit dem Kunden ist wichtiger als die ursprünglich formulierten Leistungsbeschreibungen.

Im dritten Satz wird verdeutlicht, dass der Kunde aktiv in den Arbeitsprozess miteinbezogen werden soll und sozusagen Teil des Teams wird. Die Arbeit wird nicht als blinde Dienstleistung in Empfang genommen und wieder abgegeben. Verträge und Rahmenbedingungen sollten natürlich dennoch nicht außer Acht gelassen werden.

4) Das Eingehen auf Veränderungen ist wichtiger als das Festhalten an einem Plan.

Der vierte Satz beschreibt die Wichtigkeit der fortwährenden Anpassung und einer offenen Unternehmenskultur. Die Vision: Ein Konsortium bilden, welches sich dynamisch an Kund*innen und Mitarbeiter*innen orientiert, anstatt sich in blindem Aktionismus und endloser Bürokratie zu verlieren.

Ohne Agilität ist man im Zeitalter der Digitalisierung verloren. Es sei denn man lehnt sich entspannt zurück, in der Gewissheit, dass das eigene Unternehmen noch in zehn Jahren, ohne Veränderungen, erfolgreich sein wird. Das wird allerdings den wenigsten Unternehmen so ergehen. Schließlich wird die Geschäftswelt im Zuge der Globalisierung und Digitalisierung immer komplexer, dynamischer und schnelllebiger. Damit werden Ereignisse auch immer unplanbarer und unvorhersehbarer.

Dies beschreibt die VUKA Welt – veränderlich, unsicher, komplex, ambig.

Wann erleben Technologien ihren Durchbruch?

Bis eine Innovation 50 Millionen Nutzer*innen hat, dauert es mittlerweile nur noch wenige Tage bis Monate (z.B. Pokémon Go – 19 Tage).  Facebook knackte die 50 Millionen Nutzer Marke innerhalb von 3 Jahren- das Telefon benötigte dafür 75 Jahre.

Ganzheitliche Marktanalysen sind somit oft schon veraltet, bevor es überhaupt zur Veröffentlichung kommt. Empirische Prozesssteuerung ist also gefragt, nach dem Prinzip Inspect and Adapt (Überprüfen und Anpassen)

Neben agilen Tools benötigt es auch Menschen, die damit umzugehen wissen und die Organisation, die die strukturellen Rahmenbedingungen liefert.  Diese drei Kernaspekte Mensch, Organisation und Werkzeug sind für das Gelingen von Agilität von essenzieller Wichtigkeit. Sie stehen in einer starken Wechselbeziehung zueinander und finden idealerweise im Einklang statt.

Was macht also agile Mitarbeiter*innen aus?

Sie sind Expert*innen auf mindestens einem Gebiet und verfügen über ein breit gefächertes Basiswissen. Sie ordnen die Teamziele ihren persönlichen Zielen über und treten Problemen eigeninitiativ gegenüber.

Das agile Team ist sich ergänzend in ihren Potenzialen und Eigenschaften. Interdisziplinär, divers und funktionsübergreifend ist die ideale Teamkombination. Das Arbeitskollektiv steht in ständigem Dialog. Flache Hierarchien und Verantwortungsaufteilung zwischen maximal sieben Personen bieten die ideale Basis für ein erfolgreiches Projekt. Führungskräfte sollten sich in den Dienst des Teams stellen.

Nach dieser Philosophie arbeitet Gipfelsprint. In unserem Team treten wir uns auf Augenhöhe gegenüber und stehen in kontinuierlichem Austausch untereinander. Kontrolle wird durch Vertrauen ersetzt und selbstständiges Handeln gefördert. In unserem Methodenkoffer sind von Design Thinking bis Scrum, alle relevanten Vorgehensweisen für ein prozessoptimierendes Arbeiten verankert. Mit dem gemeinsamen Kern: das agile Mindset.

In der agilen Transformation müssen alle bereit sein für einen Lernprozess, der manchmal holprig beginnt. Agilität steht unter anderem auch für Transparenz und offene Kommunikation. Agile Unternehmen sind im Schnitt dreimal so erfolgreich wie starre Unternehmen. Ein Unternehmen, welches für Innovation und Forschung steht, ist generell ein agiler Partner für die einzelnen Mitarbeiter und Partner. Das bedeutet, dass Achtsamkeit und Umdenken elementare Grundpfeiler der Unternehmenskultur darstellen.

Gipfelsprint bietet innerhalb des Business Consultings für mittelständische Unternehmen und etablierte Start-ups umfassende Work-shops und Coachings, um agiles Arbeiten zu fördern und Führungskräften die nötigen Werkzeuge zur Unternehmensführung zu reichen.

Nach dieser Philosophie arbeitet Gipfelsprint. In unserem Team treten wir uns auf Augenhöhe gegenüber und stehen in kontinuierlichem Austausch untereinander. Kontrolle wird durch Vertrauen ersetzt und selbstständiges Handeln gefördert. In unserem Methodenkoffer sind von Design Thinking bis Scrum, alle relevanten Vorgehensweisen für ein prozessoptimierendes Arbeiten verankert. Mit dem gemeinsamen Kern: das agile Mindset.

In der agilen Transformation müssen alle bereit sein für einen manchmal holprigen Lernprozess. Agilität steht unter anderem auch für Transparenz und offene Kommunikation. Agile Unternehmen sind im Schnitt 3-mal so erfolgreich wie starre Unternehmen. Ein Unternehmen, welches für Innovation und Forschung steht, ist generell ein agiler Partner für die einzelnen Mitarbeiter und Partner. Das bedeutet, dass Achtsamkeit und Umdenken elementare Grundpfeiler der Unternehmenskultur darstellen.

Gipfelsprint bietet innerhalb des Business Consultings für mittelständische Unternehmen und Start-ups umfassende Work-shops und Coachings, um agiles Arbeiten zu fördern und Führungskräften die nötigen Werkzeuge zur Unternehmensführung zu reichen.

Hier geht es zu unseren Business Booster Angeboten.

Zurück zur vorherigen Seite